Ist die Gesetzgebung willkürlich?

Ein kleiner Gedankenanstoß zum Thema Gesetzgebung: Schon vor über 200 Jahren erschien Schiller die Gesetzgebung willkürlich. Was würde er wohl heute angesichts des Gesetzesdschungels sagen, in dem sich unsere Gesellschaft gefangen sieht? Wo sind die Regelungen, die gerecht und nachvollziehbar sind, und zwar nicht nur für wenige Experten/innen, sondern für alle, von denen Gesetzestreue gefordert wird? Der rechtswissenschaftler Rudolph von Jehring beschreibt kurz danach 1872 in seinem Vortrag Der Kampf ums Recht das Recht als „die Anstrengung der Menschheit sich selbst zu zähmen.“ Ist diese Zähmung damals und in unserer heutigen Zeit denn wirklich sinnvoll und zielführend? Jehring bezweifelte es schon damals: Das Recht hat niemals wirklich versucht die Konflikte der Gesellschaft zu lösen, sondern nur sie zu lindern, indem es Regeln niederlegte, nach welchen sie ausgefochten werden sollen.“ Wie gehen wir in Zukunft effizienter mit unseren Konflikten um?

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